CH-Militaria - Schützengeschichte
Schweizer Armee-Ausrüstung

Die Teilnehmer eines Schützenfestes konnten die Munition nicht direkt beim Munitionswart erwerben. Sie mussten dazu beim zuständigen Kassier des Schützenfestes
die genaue Anzahl Schüsse kaufen. Als Beleg für die Bezahlung wurde ihnen ein Jeton gegeben, gegen welchen dann der Schütze beim Munitionswart die Munition ausgehändigt bekam.

Bis um etwa 1880 gab es noch keine Schiessbüchlein. Für die Stiche erhielten die Schützen einen Legschein, in welchen die Resultate eingetragen wurden.
Für den Übungskehr gab es die Kehrmarken, auch Jetons genannt. Diese Kehrmarken bestanden an kleineren Festen oder in Vereinen aus Papierschnitzeln,
an grösseren Anlässen aus Karton, Messing, Kupfer, Blei oder Zinn. Diese Marken erwarb der Schütze in beliebigen Quantitäten im Schiessbüro.
Der Preis betrug zuerst einen, später zwei Batzen.
Beim Betreten des Schützenstandes hatte der Schütze vor jedem Schuss eine Kehrmarke dem Markensammler – auch Glöckner genannt, weil er die Glocke
bedienen musste – abzugeben (heute der Warner).
Im Kehr wurde auch der Schützenkönig auserkoren. Wer während des ganzen Festes am meisten Kehrnummern sammeln konnte, erhielt diesen Ehrentitel.

Schützen-Jeton
Kantonal-Schiessen Bern 1866, Zinn
Ø22mm, D 1.1mm
Zustand perfekt, unzirkuliert!

CHF 5.-
1 Stk.
CHF 40.-
10 Stk.


Schützen-Jeton
Schützen Gesellschaft Bern 1842, Kupfer
Ø22mm, D 1.1mm

CHF 40.-
1 Stk.



ab Lager lieferbar - auf Bestellung - zur Zeit nicht lieferbar